Seminare

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Das DTI bietet ein vielfältiges Angebot an fachlich überzeugenden Seminaren. Mit einem internationalen Dozierenden-Team aus renommierten Fachpersonen und der interdisziplinären Verbindung von Theater, Kunst, Drama, Therapie, Beratung und Supervision schaffen wir ein einzigartiges Lernumfeld. Unsere Seminare richten sich sowohl an Dramatherapeut:innen und Kunsttherapeut:innen anderer Fachrichtungen als auch an Fachkräfte aus den Bereichen Psychosoziales, Gesundheit und Theater sowie an alle anderen Interessierten. Die Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Seminarbeschreibungen.

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Online: Neurobiologie und Kunsttherapie

Warum kreative Prozesse wirken – und wie wir sie neurobiologisch verstehen können 

 

Nach dem grossen Erfolg der bisherigen Durchführung freuen wir uns, dieses Seminar neu im Online-Format anzubieten und damit einem grösseren Publikum zugänglich zu machen. In zwei kompakten Abendmodulen verbinden wir neurobiologisches Grundlagenwissen mit konkretem Praxistransfer in die Kunsttherapie. 

Facts

Dauer

2 Abende, jeweils 17.30–19.30 Uhr 

Daten

Mittwoch, 18. November 2026 

Mittwoch, 2. Dezember 2026 

Leitung

Dr. phil. nat. Jan Massner 

Biologe und Biochemiker, Neurofeedback-Therapeut ASCA, Kunsttherapeut ED, Dramatherapeut DTI, seit 2008 in eigener Praxis tätig 

Kosten

180.-

Sprache

Unterrichtssprache Deutsch

Ort

Online-Seminar (Live via Zoom) 

Inhalte

Die neurobiologische Forschung der letzten Jahrzehnte hat unser Verständnis von psychischer Gesundheit grundlegend erweitert. Doch was bedeutet dieses Wissen konkret für unsere Arbeit als Kunsttherapeut:innen? 

 

Im Zentrum des Seminars stehen folgende Fragen: 

  • Warum spricht Kunsttherapie das Nervensystem besonders gut an?
  • Warum wirken kreative Interventionen regulierend, stabilisierend oder aktivierend? 
  • Wie können wir neurobiologische Erkenntnisse gezielt für unsere Praxis nutzen? 

 

Thematische Schwerpunkte: 

  • Praxisrelevante Grundlagen der Neuroanatomie 
  • Funktionsweise des autonomen Nervensystems 
  • Neurobiologische Aspekte von Stress, Trauma, Angst, Depression 
  • Zusammenhang von Körper, Emotion und kreativem Ausdruck 
  • Ansätze neurobiologisch fundierter kunsttherapeutischer Interventionen

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Kunsttherapeut:innen aller Fachrichtungen, die ihre Praxis sowohl erfahrungsbasiert als auch wissenschaftlich fundiert weiterentwickeln möchten.

Ziel

Die Teilnehmenden

  • verstehen zentrale Zusammenhänge zwischen Nervensystem und kreativem Prozess
  • können die Wirkung kunsttherapeutischer Methoden fachlich fundiert erklären
  • entwickeln neurobiologisch begründete Interventionen für ihre Praxis
  • stärken ihre Sicherheit im Umgang mit stress- und traumabezogenen Themen

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    Online: Musik in der Kunst- und Dramatherapie – Musik verstehen und gezielt einsetzen

    Musik wirkt – innerlich wie äusserlich. Sie beeinflusst Stimmung, Körperwahrnehmung, Imagination und Beziehung. Sie kann Räume öffnen, Prozesse vertiefen oder Übergänge gestalten. Gleichzeitig kann sie irritieren, überfordern oder ungewollt Erinnerungen aktivieren.

    Dieses Online-Seminar widmet sich dem bewussten und reflektierten Einsatz von ausgewählten Musikaufnahmen im kunst- und dramatherapeutischen Setting.

    Facts

    Dauer

    18 – 20 Uhr

    Datum

    Mittwoch, 21. Oktober 2026

    Leitung

    Reto Garcia, Kunsttherapeut ED Fachrichtung Musiktherapie, Sozialpädagoge FH, Ausbildungsleiter Studiengang Musiktherapie iac

    Kosten

    85.-

    Sprache

    Unterrichtssprache Deutsch

    Ort

    Live online

    Inhalt

    Musik wird in der therapeutischen Praxis häufig intuitiv eingesetzt. Doch welche Faktoren bestimmen ihre Wirkung? Und wie kann Musik gezielt genutzt werden, ohne Prozesse zu steuern oder zu überlagern?

    Im Zentrum des Seminars stehen folgende Fragestellungen:

    • Wie wirken Rhythmus, Tempo und Dynamik auf Körper und Emotion?
    • Welche Rolle spielen einzelne Instrumente – etwa Trommel, Streicher oder Klavier?
    • Wie unterscheiden sich klassische Musik, Popmusik oder instrumentale Klangräume in ihrer Wirkung?
    • Welche Bedeutung haben kulturelle Einbettung und biografische Prägung?
    • Wann ist Musik unterstützend – und wann ist Zurückhaltung angezeigt?
    • Welche Indikationen und Kontraindikationen sind zu beachten?

    Wir arbeiten exemplarisch mit ausgewählten Musikstücken und reflektieren deren Wirkung auf Wahrnehmung, innere Bilder, Bewegungsimpulse und Gruppenprozesse. Dabei entwickeln die Teilnehmenden Kriterien für die gezielte Auswahl von Musik in unterschiedlichen Phasen einer Sitzung – etwa beim Ankommen, im Aufwärmen, in der Vertiefung oder in der Integration.

    Dieses Seminar ist keine Einführung in Musiktherapie. Es geht weder um aktives Musizieren noch um den Einsatz von Stimme oder Instrumenten, sondern um die differenzierte Nutzung bestehender Musikaufnahmen als unterstützendes Medium innerhalb der Kunst- und Dramatherapie.

    Zielgruppe

    • Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten aller Fachrichtungen
    • Studierende in kunsttherapeutischen Ausbildungen

    Ziel

    Die Teilnehmenden:

    • lernen zentrale Wirkdimensionen von Musik kennen
    • entwickeln ein differenziertes Verständnis für Rhythmus, Tempo und Instrumentierung
    • reflektieren kulturelle und biografische Aspekte musikalischer Wahrnehmung
    • erkennen Indikationen und mögliche Kontraindikationen
    • gewinnen Sicherheit in der bewussten Auswahl von Musik für unterschiedliche Settings
    • erweitern ihr methodisches Repertoire für die therapeutische Praxis

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      Einführungsseminar Dramatherapie – Basiskonzepte der Dramatherapie

      Sind Sie bereit, Dramatherapie auszuprobieren? Erleben Sie die Vielfältigkeit der Dramatherapie und machen Sie den ersten Schritt in eine neue berufliche Zukunft. Entdecken Sie, wie die Dramatherapie Ihr bestehendes Berufsfeld ergänzen und Ihr persönliches Wachstum bereichern kann.

       

      Das Einführungsseminar Dramatherapie bietet Ihnen einen theoretischen Einblick und praktische Übungen, um die Basiskonzepte der Dramatherapie kennenzulernen und zu verstehen.

      Facts

      Dauer

      2 Tage

      Daten

      5. und 6. März 2027

      Leitung

      Brigitte Spörri Weilbach, Dipl. Kunsttherapeutin ED, Fachrichtung Drama- und Sprachtherapie
      Lucy Newman, Dipl. Kunsttherapeutin ED, Fachrichtung Drama- und Sprachtherapie

      Kosten

      CHF 640 | exkl. Essen und Unterkunft

      Sprache

      Deutsch

      Ort

      Biel

      Inhalt

      Dieses Seminar bietet einen theoretischen Einblick und praktische Übungen zur Dramatherapie. Die Teilnehmenden können von der Alltagsrealität in die dramatische Realität eintauchen und kreative Ausdrucksformen zur Reflexion und Selbstentwicklung nutzen.

       

      Unsere erfahrenen Dozierenden geben Ihnen theoretische Inputs, begleiten Sie bei praktischen Übungen und teilen ihr Fachwissen zu verschiedenen Aspekten der Dramatherapie.

      Zielgruppe

      Fachpersonen des psychosozialen und pädagogischen Bereichs, des Gesundheitsbereichs sowie der Theaterarbeit

       

      Das Seminar richtet sich an Interessierte, die eine Ausbildung in Kunsttherapie anstreben oder ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in diesem Bereich erweitern möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da das Seminar eine Einführung in die Thematik bietet.

      Anmeldung

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        Material, Körper und Ausdruck – Bildnerische Medien in der Kunsttherapie

        Was geschieht, wenn wir in der Kunsttherapie mit Farbe, Pastell, Tinte, Bildern oder anderen bildnerischen Materialien arbeiten? Materialien sind nicht nur Mittel zur Gestaltung: Sie laden zu Bewegung ein, sprechen die Sinne an und ermöglichen Ausdruck dort, wo Worte vielleicht noch fehlen.

        In diesem Seminar erforschen wir praktisch, wie unterschiedliche Materialien auf Körper, Wahrnehmung und Erleben wirken und wie daraus ein sichtbarer Ausdruck entstehen kann. Wir gehen der Frage nach, wie das entstandene Werk wiederum auf die gestaltende Person zurückwirkt und neue Wahrnehmungen, Bedeutungen und Prozesse anregen kann.

        Anhand eigener Erfahrungen untersuchen wir, wann und warum wir bestimmte bildnerische und visuelle Angebote in der kunsttherapeutischen Arbeit einsetzen können. Theoretische Impulse begleiten die praktische Auseinandersetzung und unterstützen dabei, die Wahl und Wirkung von Materialien bewusster in das eigene kunsttherapeutische Handeln einzubeziehen.

        Facts

        Dauer

        3 Tage

        Daten

        8. bis 10. April 2027

        Leitung

        Cristina Anzueles

        Kosten

        960

        Sprache

        Französisch mit Übersetzung auf Deutsch

        Ort

        Fribourg

        Inhalt

        1. Beziehung zur plastischen und visuellen Materie
        2. Verbindungen zwischen Material und Körper (physisch, psychisch, imaginär und symbolisch)
        3. Erforschung verschiedener kreativer Werkzeuge, die in der Dramatherapie angeboten werden
        4. Sinngebung in der Wahl der vorgeschlagenen Materialien und Verfahren

        Zielgruppe

        Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten sowie Fachpersonen mit Grundkenntnissen in Kunst-/Dramatherapie (Besuch eines zweitägigen Einführungsseminars ist Voraussetzung), Studierende der Ausbildung Dramatherapie

        Ziel

        1. Die Verbindung zwischen physischem Körper und plastischen Materialien definieren.
        2. Mit Medien experimentieren und ihre Besonderheiten und ihre Wirkung auf den physischen, psychischen, emotionalen und symbolischen Körper definieren.
        3. Entwicklung der Fähigkeit, unseren kreativen und kunsttherapeutischen Angeboten mehr Bedeutung zu verleihen.
        4. Plastische Erfahrungen in Verbindung mit einem dramatherapeutischen Spielprozess anregen.
        5. Die Verwendung von Medien und Werkzeugen der bildenden und visuellen Kunst in einem dramatherapeutischen Raum entwickeln und erweitern.
        6. Die Verbindungen und die Komplementarität bestehender kunsttherapeutischer Ansätze herstellen.

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          Dramatherapie mit Menschen mit Beeinträchtigungen

          Bei Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung dauert der Entwicklungsprozess länger und endet schliesslich auf einem niedrigeren Niveau. Vielen Menschen mit einer geistigen Behinderung fehlt eine stabile Ich-Entwicklung. Körperliches Unwohlsein oder Schmerzen äussern sich häufig durch Verhaltensauffälligkeiten.

           

          Wie begleite ich Menschen mit Beeinträchtigungen? Wie finde ich einen Zugang zu ihrer Welt? Was für eine Grundstimmung beeinflusst ihr Leben?

          Facts

          Dauer

          2 Tage

          Daten

          30. April und 1. Mai 2027

          Leitung

          Johanna Künzi, Kunsttherapeutin ED, Fachrichtung Drama- und Sprachtherapie

          Kosten

          640.-

          Sprache

          Deutsch mit Übersetzung auf Französisch

          Ort

          DTI St. Gallen

          Inhalt

          Theoretische Inputs, Beispiele aus der Praxis und praktische Übungen in der Gruppe zeigen, wie das Wissen der Heilpädagogik und die Anwendung der Dramatherapie die Ressourcen der Menschen mit Beeinträchtigungen aktivieren und die Verhaltensauffälligkeiten verändern helfen.

           

          • Einführung in die dramatherapeutische Einzel- und Gruppenarbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten, theoretisch und praktisch
          • Theoretischer Input zu Entwicklungsstufen und Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten

          Zielgruppe

          Kunsttherapeutinnen sowie Fachpersonen aus therapeutischen Berufsfeldern, die bereits mit Klientinnen arbeiten und über Grundlagen in Dramatherapie verfügen.

          Voraussetzungen: Absolvierter vierteiliger Grundlagenblock in Dramatherapie sowie eigene Tätigkeit in einem therapeutischen Setting.

          Ziel

          • Die Teilnehmenden lernen verschiedene Formen der Beeinträchtigung kennen und deren Auswirkungen auf das dramatherapeutische Setting.
          • Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Führung einer therapeutischen Gruppe von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen.
          • Die Teilnehmenden lernen Entwicklungs- und Biographiestufen der Klient:innen einzuschätzen und unter Einbezug der Symptomatik/Diagnose einen Therapieprozess zu planen.

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            Fachtagung 2027

            Facts

            Daten

            4. bis 6. Juni 2027

            Programm

            4. Juni 2027

            Workshop

            5. und 6. Juni 2027

            Vertiefungsseminar

             

            Leitung

            Salvo Pitruzzella

            Sprachen

            Englisch, mit Übersetzung in Deutsch und Französisch

            Ort

            Aarau, Herzberg

            Kooperation

            Schweizerischer Berufsverband Dramatherapie SBVDT

            Kosten Workshop

            CHF 180.00

            für Verbandsmitglieder

            CHF 210.00

            für Nicht-Mitglieder

            Kosten Vertiefungsseminar

            CHF 640.00

             

            Workshop und Vertiefungsseminar

            Ausgehend von seinen aktuellen Forschungsarbeiten – sein nächstes Buch ist für 2027 angekündigt – wird Salvo uns einladen, zwei besonders spannende Themen zu erkunden.

            Das erste beschäftigt sich mit der dramatischen Natur des Menschen aus einer von Spinoza inspirierten Perspektive und eröffnet einen originellen Zugang zu den philosophischen Grundlagen der Dramatherapie.

            Das zweite Thema widmet sich der verkörperten Ästhetik in der Dramatherapie und untersucht die Verbindungen zwischen Körper, Kreativität, sinnlicher Erfahrung und Transformationsprozessen – mit direktem Bezug zur Praxis.

            Zielgruppe

            Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten sowie Fachpersonen mit Grundkenntnissen in Kunst-/Dramatherapie (besuch eines zweitägigen Einführungsseminars ist Voraussetzung), Studierende der Ausbildung Dramatherapie

            Anmeldung

            Mittagessen und Übernachtung sind individuell direkt beim Veranstaltungsort Herzberg zu buchen.

             

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            Seminar

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              Ich nehme an der Versammlung am Freitagvormittag teil

              Ich nehme am Workshop am Freitagnachmittag teil

              Ich nehme am Vertiefungsseminar teil (Buchung nur gemeinsam mit Workshop)

              Ich bin Mitglied beim Berufsverband

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              Dramatherapie mit Menschen mit Fluchterfahrung

              Dieses Seminar widmet sich den spezifischen Herausforderungen von Menschen mit Migrationshintergrund und der Frage, wie Dramatherapie Brücken zwischen Individuen schaffen kann. Gemeinsam erarbeiten wir, wie diese Brücken gestaltet werden können, damit alle ihren Platz finden. Theorie und erfahrungsorientierte Ansätze ergänzen sich, um praxisnahe Impulse zu geben.

              Facts

              Dauer

              2 Tage

              Daten

              17. und 18. März 2028

              Leitung

              Tania Coulon, Dramatherapeutin DTI – tätig in der Institution «La Fontanelle» für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen (Jungen- und Mädchenwohnheim), im Sozialdienst des Kantons Wallis mit Migrant:innen, im interdisziplinären Kinderzentrum «Centre Pédiatrique Pluridisciplinaire du Chablais Valaisan» sowie in eigener Praxis.

              Co-Leitung

              Milena Dussouillez-Mayencourt, Psychologin und Psychotherapeutin.

               

              Kosten

              640.00

              Sprache

              Französisch mit Übersetzung auf Deutsch

              Ort

              Biel

              Inhalt

              1. Erfahrung einer anderen Zeitlichkeit: Erforschung, wie Migrant:innen eine andere Zeitwahrnehmung erleben und wie dies in der therapeutischen Arbeit berücksichtigt werden kann.
              2. Der Körper als Medium des Lernens: Der Körper als zentrales Element in der Dramatherapie – wie körperliche Ausdrucksformen Lernen und Heilung unterstützen.
              3. Theorie der Akkulturationsstrategien: Akkulturationstheorien verstehen und in der therapeutischen Praxis anwenden.
              4. Die vier Hauptsymptome der Posttraumatischen Belastungsstörunge (PTBS): Darstellung und Theorie der sichtbarsten Symptome der PTBS bei Migrant:innen.
              5. Von der Ohnmacht zur Handlungsfähigkeit: Wege von Ohnmachtsgefühlen zu einem stärkeren Selbstwirksamkeitserleben.
              6. Mehrfachzugehörigkeiten: Mit den komplexen Identitäten und Zugehörigkeiten von Migrant:innen arbeiten.
              7. Überlebenspositionen: Erkennen und Arbeiten mit Überlebensstrategien von Menschen mit Fluchterfahrung.
              8. Kreatives Gestalten und Erzählen: Einsatz von kreativen Methoden und Erzählungen (Märchen) in der therapeutischen Arbeit.
              9. Asyl in der Schweiz: Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Asylverfahrens in der Schweiz.

              Ziele

              1. Eintritt in die Welt der Migrant:innen: Sensibilisierung für die Lebenswelt und die spezifischen Herausforderungen von Menschen mit Fluchterfahrung.
              2. Aktivierung von Ressourcen: Stärkung der vorhandenen Ressourcen von Migrant:innen durch therapeutische Interventionen.
              3. Theoretische Grundlagen: Vermittlung spezifischer theoretischer Grundlagen, die für die Arbeit mit dieser Population unerlässlich sind.
              4. Verfeinerung der therapeutischen Fähigkeiten: Verbesserung der eigenen therapeutischen Fähigkeiten im Umgang mit kulturellen und individuellen Unterschieden.
              5. Ethnopsychiatrische Ansätze: Einführung in ethnopsychiatrische Ansätze, um kulturelle Unterschiede besser zu verstehen und zu integrieren.
              6. Überwindung von Vorurteilen: Reflexion und Dekonstruktion von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Fluchterfahrung.
              7. Sensibilisierung für das Viktimisierungssyndrom: Erkennen und Vermeiden des Viktimisierungssyndroms in der Arbeit mit traumatisierten Menschen.

              Zielgruppe

              Kunsttherapeutinnen sowie Fachpersonen aus therapeutischen Berufsfeldern, die bereits mit Klientinnen arbeiten und über Grundlagen in Dramatherapie verfügen.

              Voraussetzungen: Absolvierter vierteiliger Grundlagenblock in Dramatherapie sowie eigene Tätigkeit in einem therapeutischen Setting.

              Anmeldung

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              Wir freuen uns über Ihr Interesse an einem Seminar bei uns am DTI.

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              Seminar

              NEUGIERIG AUF UNSERE AUSBILDUNGEN?

              Wir freuen uns über Ihr Interesse am Dramatherapie Institut.

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                Essstörungen / Sucht

                Essstörungen stellen für die Betroffenen eine tiefgreifende Herausforderung dar, bei der der eigene Körper häufig als Feind wahrgenommen wird. Er dient als Ausdrucksmittel innerer Konflikte und als stummer Hilferuf. Dramatherapeutische Methoden bieten einen wirkungsvollen Zugang, um wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper zu kommen, ihn zu spüren und zu respektieren. In diesem Seminar lernen Sie praxiserprobte dramatherapeutische Techniken kennen, die essgestörten Patient:innen dabei helfen können, diesen wichtigen Heilungsprozess zu beginnen. Theoretische Impulse und praktische Übungen vermitteln zudem fundiertes Wissen über die verschiedenen Krankheitsbilder und deren Zusammenhänge mit Suchterkrankungen.

                Facts

                Dauer

                3 Tage

                Daten

                18. bis 20. November 2027

                Leitung

                Susanna Stich-Bender, Schauspielerin, Theaterpädagogin, system. und klinische Drama-/Theatertherapeutin und Ökotherapeutin, Supervision und Coaching.

                Kosten

                960.-

                Sprache

                Deutsch mit Übersetzung auf Französisch

                Ort

                DTI St. Gallen

                Inhalt

                1. Der Körper als Feind und Sprachrohr innerer Konflikte: Verständnis der Rolle des Körpers bei Essstörungen.
                2. Theoretische Einführung in das Thema Sucht: Erörterung der Verbindungen zwischen Essstörungen und Suchtverhalten.
                3. Krankheitsbilder: Tiefergehende Auseinandersetzung mit Anorexie, Bulimie, Binge-Eating und Adipositas.
                4. Dramatherapeutische Methoden: Praxisorientierte Vermittlung bewährter Ansätze zur Wiederherstellung der Körperwahrnehmung und -akzeptanz bei essgestörten Klient.innen.

                Ziel

                1. Verständnis der Krankheitsbilder: Die Teilnehmenden erwerben fundierte Kenntnisse über die Entstehung, Entwicklung und Ausprägung von Anorexie, Bulimie, Binge-Eating und Adipositas.
                2. Anwendung dramatherapeutischer Methoden: Die Teilnehmenden sind in der Lage, dramatherapeutische Techniken gezielt im Umgang mit essgestörten Klient:innen einzusetzen, um deren Kontakt zum eigenen Körper zu fördern und die Heilung zu unterstützen.

                Zielgruppe

                Kunsttherapeutinnen sowie Fachpersonen aus therapeutischen Berufsfeldern, die bereits mit Klientinnen arbeiten und über Grundlagen in Dramatherapie verfügen.

                Voraussetzungen: Absolvierter vierteiliger Grundlagenblock in Dramatherapie sowie eigene Tätigkeit in einem therapeutischen Setting.

                Anmeldung

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